16. April 2012
Bücherberge
Die Aufgabe bestand darin, einen Zweipersonenhaushalt von Hannover nach Osnabrück zu verlagern; mitgenommen werden mußte die Privatbibliothek mit ca. 15.000 (fünfzehntausend) Büchern und den dazu gehörenden Regalen. Nach den Erfahrungen bei dem letzten Umzug war die unverzichtbare Bedingung, daß die Regale (und die Kleiderschränke) aufgebaut sein mußten, wenn die Bücher und alle anderen Sachen in die neue Wohnung getragen wurden.
Mit dem Ab- und Aufbau der Möbel war eine Tischlerfirma beauftragt, die die Regale gebaut hatte und jetzt auch Zusatzteile bauen sollte. Das logistische Problem bestand darin, zwischen dem Ein- und Auspacken die Möbel nach Osnabrück zu bringen und den Tischlern die nötige Zeit zu geben, um die Möbel aufzustellen.
Unter mehreren Anbietern war Herr Holm der einzige, der in seiner Umzugsplanung und anschließend in seinem Angebot nicht nur die Zwischenlagerung bedachte, sondern auch einen konstruktiven Vorschlag machte: er schlug vor, das Möbelpacken mit den Tischlerarbeiten abzustimmen, und hatte auch eine Idee, wie das zu machen sein könnte. Gesagt – getan.
Am 1. Tag (24.2.2012) wurden also Bücher, Bücher, Bücher eingepackt, so daß am 2. Tag (25.2.2012) die Tischler die Regale und Schränke abbauen konnten; die wurden unverzüglich verladen und am nächsten Tag mit einer ersten Fuhre nach Osnabrück gebracht. Jetzt hatten die Tischler zwei Tage Zeit für ihre Arbeiten; am 4. Tag (25.2.2012) wurde dann die Wohnung in Hannover endgültig leergeräumt. Angeliefert wurde nach dem Wochenende am 27.2.2012.
Die Pack- und Ladearbeiten wurden von der Umzugsmannschaft, die an den verschiedenen Tagen in unterschiedlicher Besetzung (aber immer in einheitlicher Kleidung) auflief, höchst professionell ausgeführt. Alle Mitarbeiter waren ausgesprochen höflich, freundlich und immer bereit, uns durch Zupacken zu entlasten.
Der letzte Tag war ein wirklicher Großkampftag, auch dadurch, daß zwei Leute fehlten. Trotzdem war am Schluß alles eingepackt; als die Dämmerung (gegen 18.30 Uhr) begann, war auch die letzte Lampe abgenommen. Im Streß des Schlußspurts kam zwar alles heil in die Kisten, aber beim Auspacken kamen zwei Kunstgegenständen beschädigt zum Vorschein.
Aber auch hier fand sich im Gespräch mit Herrn Holm eine einvernehmliche, akzeptable Lösung.
Der Umzug wurde zu einem Festpreis ausgeführt, alle zugesagten Leistungen wurden vollständig und angemessen erbracht. Besser konnte es nicht laufen.
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